Wenn der Service ans Herz geht

MaredoGestern führte mich ein Referenten-Auftrag nach Düsseldorf. Vor meinem Vortrags-Auftritt hatte ich noch ein wenig Zeit und da mein Mann mich belgeitet hatte, nutzen wir die Gelgenheit für einen kleinen gastronomischen Ausflug.

Wir fühlten uns nicht so experimentierfreudig und entschieden uns daher für ein Steakhaus. Ich bin – das muss ich dazu sagen – kein großer Fan von Restaurantketten weil die Geschmackserlebnisse sehr vorhersehbar sind. Kennt man eine, kennt man alle. Da wir gestern aber weder nach Haute Cuisine noch nach kulinarischen Extravaganzen Ausschau hielten, war „vorhersehbar“ genau richtig.

Was dem Besuch jedoch ein unerwartetes Krönchen aufsetze war der persönliche Gruß, der uns mit der Rechnung überreicht wurde. So haben wir noch nie eine Rechnung bekommen – und ich war und bin immer noch erstaunt, wie wohltuend ein paar handschriftliche Worte tun.

Ein vermeintlich vorhersehbarer Restaurantbesuch ist urplötzlich zu einer ganz besonderen zwischenmenschlichen Erfahrung geworden. Und das mit – man muss es sagen – so einfachen Mitteln. Mehr als einen Kuli, menschliche Herzenswärme und Servicebewusstsein braucht es nicht, um aus einem Bezahlvorgang ein besonderes, unvergessliches Erlebnis zu machen. Eine echte kleine Service-Innovation und ein Beispiel, das inspiriert und zum Nachahmen und Adaptieren einlädt!

Der tolle Nebeneffekt für mich: Diese nette Botschaft hat mich in eine so positive Grundstimmung versetzt, dass der Vortrag „ganz großes Kino“ war, wie eine Teilnehmerin am Schluss sagte.

Advertisements

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s