PowerTipp: Regenerative Energie als Lebenskonzept

DSC03282a_neu_ISO Coated v2Reden wir über „regenerative Energien“, erscheinen uns unmittelbar glänzende Solarpanele, Windkraftparks und riesige Wasserturbinen vor dem inneren Auge. Regenerative Energie ist grün, gut und gesund. Erneuerbare Energie zu nutzen, Strom zu sparen und auf Nachhaltigkeit zu setzen, gehört in Deutschland zum guten Ton und ist für viele zu einem neuen Lebensgefühl geworden. Eines, das gut tut und das Gewissen beruhigt.

Reden wir über „regenerative Energien“, können wir aber auch mit dem Finger auf uns selbst zeigen. Denn auch wir müssen in einer alternden Gesellschaft und im Windschatten eines drohenden Fachkräftemangels dafür sorgen, dass wir nicht ausbrennen, dass wir unsere Energie auf Dauer nicht überstrapazieren, dass unsere persönlichen Energiereserven bis ins hohe Alter reichen, dass wir unsere Energie einteilen und uns regenerieren, wann immer wir dazu die Möglichkeit haben.

Körper, Geist und Seele sind keine Atommeiler, die Milliarden von Jahren auch ohne unser Zutun strahlen, sondern unsere Zellen sind dem biologischen Zerfall ausgesetzt. Wir altern – nicht nur als Individuen, sondern auch als Gesellschaft. Gleichzeitig zwingt uns die Globalisierung zu einer ständigen Verjüngungskur, zur immerwährenden Neuerfindung und zu innovativen Höchstleistungen. Die können wir nur erbringen, wenn wir nachhaltig und gesund mit uns selbst umgehen und lernen, unseren eigenen Energiehaushalt regenerativ zu nutzen.

Dass wir darin momentan keine Weltmeister sind, zeigen aktuelle Statistiken der WHO, die Stress als eine der größten Gesundheitsrisiken des 21. Jahrhunderts sieht und prognostiziert, dass bis zum Jahr 2020 Depressionen zur zweithäufigsten Volkskrankheit zählen werden. Global gesehen sterben jährlich 17 Millionen Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und in der EU leiden nahezu 20% der Bevölkerung an psychischen Erkrankungen. Laut Statistischem Bundesamt lag der Wertschöpfungsausfall durch Krankheit allein im Jahr 2009 bei 225 Milliarden Euro.

Fakt ist: Eine kranke, energiearme Gesellschaft schadet der Gemeinschaft. Eine gesunde, glückliche Gesellschaft produziert Vermögen und Wohlstand für alle und setzt nachhaltig positive Energie frei. In einer gestressten und alternden Bevölkerung ist es daher zukunftsrelevant, das Wohlbefinden der Gemeinschaft wieder in den Fokus zu rücken.

Kranke MitarbeiterInnen führen zu kranken Unternehmen – und umgekehrt. In einer Zeit, in der Kreativität, Empathie und Innovationskraft stärker als bisher über den Erfolg eines Unternehmens entscheiden, ist eine gesunde Belegschaft der Wertschöpfungsfaktor #1, denn nur gesunde Menschen sind wirklich produktiv und kreativ.

Zukünftig werden die Menschen und Unternehmen erfolgreich sein, die ihr persönliches und unternehmerisches Energiemanagement ernst nehmen. Menschen, die erkennen, dass sie nur dann leistungsfähig und kreativ sein können, wenn Körper, Geist und Seele gesund sind und sich erholen dürfen. Und Unternehmen, die verstehen, dass Erfolg und Produktivität nur auf dem Nährboden einer nachhaltig gesunden Belegschaft wachsen kann.

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