Mit Kreativität raus aus der mentalen Komfortzone | #Veränderung | #Blogparade

Die (technologische) Beschleunigung, die wir gerade erleben und die unsere Welt radikal verändert, ist eine reale Macht, die uns täglich beeinflusst – ob wir wollen oder nicht. Und diese Beschleunigung hat eine sehr unangenehme Eigenschaft: Sie reißt uns permanent aus unserer mentalen Komfortzone heraus.

Die Komfortzone spiegelt unsere gelernten Denk- und Handlungsmuster wider, unseren Status Quo. In der Komfortzone fühlen wir uns wohl. Wir kennen bestimmte Situationen und Abläufe, wir haben eine klar definierte Erwartungshaltung, wie und wann etwas passiert oder passieren sollte. Wir können mit einem guten Gefühl Einschätzungen vornehmen – und das stellt in unsicheren Zeiten einen unbezahlbaren Vorteil dar und schafft Sicherheit. Die Komfortzone als Ausgangsbasis unserer täglichen Handlungen ist daher nicht zu unterschätzen.

Das Problem ist jedoch, dass unsere mentale Komfortzone gerade in veränderungsreichen Zeiten oder in einem vom Change geprägten Arbeitsumfeld extrem veränderungsanfällig ist. Das gemütliche Verharren in der eigenen Komfortzone wird zunehmend schwieriger, weil die Komfortzonen schlicht und ergreifend kleiner werden oder komplett neu definiert werden müssen.

Klammern wir uns daher eisern an unsere bekannte und kuschelige Komfortzone, riskieren wir eine Veränderungs- und Beratungsresistenz, die unserer individuellen und unternehmerischen Wettbewerbsfähigkeit im Weg stehen kann.

Die heutige Zeit fordert uns heraus, unsere mentale Komfortzone nicht nur regelmäßig zu überprüfen und zu sichern, sondern sie mindestens genauso regelmäßig auch zu verlassen, damit wir uns an neue Business-Kontexte oder veränderte Rahmenbedingungen im beruflichen oder privaten Kontext anpassen können.

Was wir dazu brauchen ist Kreativität. Kreativität stiftet Unruhe, hinterfragt den Status Quo und stellt liebgewordene Denk- und Handlungsweisen infrage. Ernsthaft gelebte Kreativität gleicht einer „Renaissance des eigenen Denkens„, denn Kreativität ist die sich selbst (vorübergehend) gegebene Erlaubnis:

  • sich von den Grenzen des erlernten Denkens zu lösen,
  • die „Komfortzone des gelernten Denkenszu verlassen,
  • die eigenen Potenziale wahrzunehmen und zu nutzen,
  • persönliche Denkmuster zu durchbrechen und
  • die eigene Weltsicht kritisch zu hinterfragen.

Genau diese Form der Kreativität werden wir in Zukunft vermehrt brauchen, denn sie ist die Grundlage für selbstbestimmte Anpassungsfähigkeit und hilft uns, unsere mentale Komfortzone zu verlassen.

Buchcover

Der Text ist in Teilen ein Auszug aus meinem Buch:

„Futability® – Wie Sie Veränderungen und Transformationen bewältigen und selbstbestimmt gestalten“

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Dieser Blogbeitrag ist mein Beitrag zur Blogparade „Komfortzone verlassen? Oder lieber doch nicht?!“.

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2 comments

  1. Ich finde Ihren Gedanken, dass uns die Beschleunigung unseres Lebens aus unserer Komfortzone reißt, hoch interessant. So hatte ich das noch nicht betrachtet.
    Vielen Dank für diesen Beitrag zur Stille-Stärken-Blogparade.

    Gefällt mir

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