10 Tipps für Rule-Breaker (Teil 1/2)

Wer zukunftsfähig sein und neue Ideen am Markt durchsetzen will, muss sich vom Mainstream verabschieden, selber denken – und Regeln brechen. Diese 10 Tipps können dabei helfen.

  1. Können und Wissen perfektionieren
    Halbwissen und Hörensagen führen weder zu Ideen noch zu echten Innovationen. Kreativ und schöpferisch erfolgreich können Sie nur sein, wenn Sie Kompetenz, Expertise und Können vorweisen. Dabei ist es egal, ob Sie Ihr Wissen und Können auf akademischen Weg erlangt oder es sich selbst beigebracht haben. Entscheidend ist, dass Sie wissen, was Sie tun und wissen, was Sie können. Erweitern Sie Ihr Wissen und Können jederzeit systematisch, konsequent und diszipliniert, denn regelbrechende Ideen treffen immer nur einen vorbereiteten Geist.
  2. Regeln und Grenzen erkennen
    Es ist ein Trugschluss zu glauben, Innovation, Kreativität oder regelbrechende Ideen kämen aus dem Nichts. Im Gegenteil. Alle Regelbrecher, Vordenker und Erfinder haben eines gemeinsam: Sie haben hart gearbeitet und ihr Handwerk gelernt. Und zwar so gut, dass Sie die Regeln ihres Handwerkes und die ihnen innewohnenden Grenzen erkannten und brechen oder diese Regeln auf ein anderes Handwerk – sprich: eine andere Branche – übertragen konnten. Oft ist daher nicht der Regelbruch entscheidend, sondern die leicht veränderte Perspektive.
  3. Nicht ohne Vision starten
    Eine Vision ist der Treibstoff, der den Motor der Idee langfristig am Laufen hält. Regeln zu brechen – also innovativ zu sein und etwas Neues zu wagen – ist ein Schaffensprozess erster Güte. Und wo gehobelt wird, da fallen Späne. Das heißt, von der Idee bis zur Marktreife und von der Marktreife bis zur Akzeptanz beim Kunden, vergeht nicht nur einiges an Zeit, sondern es fließen auch viel Schweiß und manche Tränen. Sie brauchen daher eine Sinnhaftigkeit hinter Ihrem Tun, eine Vision, die Sie antreibt und aus dem Tal der Tränen herausholt. Ohne Vision und die Beantwortung der Frage: „Wofür mache ich das eigentlich?“ brauchen Sie den Schaffensprozess gar nicht erst beginnen, denn Schaffensprozesse müssen Sinn machen. Erfolg und Sinn sind an dieser Stelle übrigens (noch) voneinander getrennt, denn zum Zeitpunkt des Schaffensbeginns können Sie noch nicht wissen, ob Ihre Idee überhaupt erfolgreich sein wird. Das heißt, Ihre Vision darf nicht Erfolgs- sondern muss Sinngetrieben sein!
  4. Deutschen Dreisatz verbannen
    „Das haben wir schon immer so gemacht, da könnte ja jeder kommen, wo kommen wir denn da hin?“ Das ist der Deutsche Dreisatz und er drückt letztlich nichts anderes aus als den – verständlichen – Wunsch in der kuschelig eingerichteten Komfortzone bleiben zu wollen. Denn da werden die Regeln nicht nur gekannt und verstanden – sie werden auch handwerklich beherrscht. Jeder kreativ-schöpferische Ausbruch an Ideen oder Veränderungen durchbricht die Schutzmauer der Komfortzone. Das haben Menschen im Regelfall nicht so gern. Werden Sie sich daher bewusst, wo Sie Ihren Deutschen Dreisatz am lautesten hören und überlegen Sie sich genau, was sie brauchen, damit diese Stimme zumindest erst einmal deutlich leiser wird.
  5. Einen neuen Kundentypus kreieren
    Sie haben eine regelbrechende Idee? Wer soll sie kaufen oder nutzen? Ihre Stammkunden werden es im Normallfall nicht tun, denn mit Ihrer Idee brechen Sie nicht nur die Regeln Ihrer Branche oder Ihres Unternehmens – sie brechen auch die Regeln Ihrer bestehenden Kunden. Das haben diese meistens nicht so gern. Daher überlegen Sie sich genau, welchem Kundentypus Sie ihre Idee verständlich kommunizieren wollen und wie dieser „Akt der Veröffentlichung“ aussehen kann.

Die Tipps 6-10 gibt es in einer Woche hier auf diesem Blog.

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