6 Gewohnheiten strategischer Denker in einer VUCA-Welt

„Veränderungen begünstigen nur den, der darauf vorbereitet ist.“ Dieses Zitat wird Louis Pasteur zugeschrieben und ist heute aktueller denn je. Viele Unternehmen sind gezwungen, sich im Windschatten  von Digitalisierung und Industrie 4.0 und unter dem Druck des globalen Wettbewerbs, zu verändern. Auch wenn die Komplexität von Veränderungssituationen zunimmt und der Ausgang von Change-Prozessen immer seltener vorhergesagt werden kann, helfen diese 6 Gewohnheiten, sich auf Veränderungen vorzubereiten.

  1. Vorhersagen treffen
    Finden Sie heraus, welche Rule-Breaker Ihnen oder Ihrem Unternehmen gefährlich werden könnten. Blicken sie über den Tellerrand. Haben Sie den Mut, Entwicklungen und Trends vorherzusagen und ggf. auch aktiv mitzugestalten.  
  2. Konventionelle Weisheiten hinterfragen
    „Konventionelle Weisheiten“ sind in einer veränderungsreichen Welt nicht immer hilfreich, denn Lernen aus der Vergangenheit ist nur noch bedingt möglich. Alte Muster und Schablonen lassen sich immer weniger auf das Neue anwenden. Gewöhnen Sie sich daher an, einen prüfenden Blick auf „Altbekanntes“ zu werfen und zu hinterfragen, ob und inwieweit das „Altbekannte“ auf die neue Situation noch anwendbar ist. Geben Sie einem möglichen „Herdentrieb“ nicht kritiklos nach.
  3. Unabhängige Standpunkte entwickeln
    Mehrdeutigkeiten sind in einer dynamischen Welt systemimmanent – und beunruhigend. Strategische Denker gehen daher den Mehrdeutigkeiten auf den Grund, indem sie unterschiedliche Quellen der Information nutzen und sich ein verlässliches Experten-Netzwerk aufbauen. In den unterschiedlichen Informationen und Datenquellen suchen sie Muster und entwickeln eigene (unabhängige) Standpunkte.
  4. Mut zur Lücke beweisen
    Eine Welt der Veränderung verführt zu permanenter Analyse und dem Bedürfnis nach akribischer Absicherung. Die Folge kann eine chronische Entscheidungsschwäche sein, weil sich die Analysedaten immer wieder verändern können. Strategische Denker streben daher nicht nach 100%-iger Sicherheit und Perfektion, sondern beweisen „Mut zur Lücke“, um nicht Opfer einer „Analyse-Paralyse“ zu werden.
  5. Unterschiedliche Interessen abgleichen
    In Veränderungsprozessen gibt es viele unterschiedliche Interessenslagen. Es ist daher so gut wie unmöglich, einen generellen Konsens zu erreichen. Strategische Denker wissen das – und versuchen es erst gar nicht. Ihr Bestreben liegt vielmehr darin, einen gemeinsamen roten Faden zu finden, an dem sich alle orientieren können. Dazu verstehen sie, was andere Menschen antreibt, sie bringen harte Fakten ans Tageslicht, beurteilen das Risiko, suchen Unterstützer und werben für die Veränderung.
  6. Kurskorrekturen einplanen
    Je veränderungsreicher das Business-Umfeld ist, umso weniger lassen sich Vorhersagen über Erfolg oder Misserfolg treffen. Strategische Denker wissen das und planen von vornherein Kurskorrekturen ein. Die Möglichkeit, eventuell Kurskorrekturen vornehmen zu müssen, kommunizieren sie transparent und ermutigen alle am Veränderungsprozess Beteiligten, die Gewohnheiten strategischer Denker mit zu übernehmen. Sie reduzieren daher nicht nur die Fehleranfälligkeit, sondern ermöglichen auch von vornherein, Vertrauen in den Prozess – und nicht in das Ergebnis! – aufzubauen.
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