Delegieren oder mikromanagen?

Übereifrige Chefs, die den Mitarbeitern nicht vertrauen und jeden Handgriff kontrollieren, sind der Alptraum eines jeden Mitarbeiters. Sogenannte Mikromanager verschwenden die Ressourcen ihrer Mitarbeitenden, hindern sie am persönlichen und fachlichen Wachstum, zementieren Hierarchien und wirken sich negativ auf das Arbeitsklima aus. Gleichzeitig hat Mikromanagement in bestimmten Situationen Vorteile, nämlich dann, wenn Delegieren nicht die Lösung ist. Doch wann ist das der Fall?

Mikromanagement ist aus zwei Gründen sinnvoll:

  1. Grund: Die Aufgaben sind so wichtig, dass Sie als UnternehmerIn oder Führungskraft unbedingt sicherstellen müssen, dass sie korrekt umgesetzt werden.
  2. Grund: Sie sind zu 100% davon überzeugt, dass es wirklich niemanden in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Abteilung gibt, der diese Aufgabe besser bewältigen kann als Sie.

In diesen Fällen delegieren Sie im besten Fall gar nichts, sondern führen die Tätigkeit selbst aus. Sollten Sie Teilaufgaben delegieren, müssen Sie sicherstellen, dass diese im besten Fall fehlerfrei durchgeführt werden bzw. mögliche Fehler frühzeitig erkannt werden.

Wenn Sie in solchen „Notfällen“ mikromanagen,

  • klären Sie Mitarbeitende über die Wichtigkeit der Aufgabe auf,
  • machen Sie transparent, wie notwendig fehlerfreies Arbeiten ist,
  • werben Sie für Verständnis, dass Sie in diesem Fall besonders genau hingucken müssen,
  • versichern Sie jedoch den Mitarbeitenden, dass das genaue Hingucken kein Zeichen für Misstrauen ist, sondern vier Augen mehr sehen und zwei Gehirne besser denken.

Alle anderen Aufgaben, die nicht so wichtig sind, dass Sie diese als UnternehmerIn oder Führungskraft unbedingt selbst übernehmen müssen, können Sie delegieren, denn

Delegieren verhilft Mitarbeitenden zum Erfolg…

… und damit auch Ihnen.

Wenn Sie zu mindestens 70 % sicher sind, dass die ausgewählte Person die angedachte Aufgabe erfolgreich umsetzen kann, entfällt der 2. Grund für Mikromanagement.

In diesem Fall geben Sie die Aufgabe vertrauensvoll in andere Hände und denken Sie daran:

Wer loslässt, hat beide Hände frei für andere Dinge!

Sobald Sie sich entscheiden haben zu delegieren, ist es wichtig, dass Sie das in die Person und ihre Fähigkeiten gesetzte Vertrauen nicht untergraben, indem Sie übermäßig kontrollieren. Je intensiver das Briefing vorab ausgefallen ist, umso freier sollte ihre Mitarbeiterin/ihr Mitarbeiter arbeiten.

Wenn Sie zum Mikromanagement neigen, seien Sie auch an der Stelle offen und transparent und vereinbaren Sie – gemeinsam mit der Mitarbeiterin/dem Mitarbeiter – regelmäßige Updates, so dass Sie über den Stand der Dinge informiert sind.

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