Emotional Literacy

Das Leben im Jahr 2020 ist eine emotionale Achterbahnfahrt. „Emotional Literacy“ – ein emotionales Kontextverständnis – ist in diesen Zeiten wichtiger denn je, vor allem für Führungskräfte, die ihre Belegschaften durch die unsicheren Zeiten lenken müssen. Emotional Literacy erhält nicht nur die eigene Krisenresilienz aufrecht, sondern ist auch ein Schlüssel zur Freisetzung ungenutzter (Führungs-)Potenziale, die in jedem Menschen bis ins hohe Alter schlummern. Ein entsprechendes WhitePaper gibt es bis Ende Juni 2020 kostenfrei auf https://vogelperspektive.gmbh.

Beim Erwerb der Emotional Literacy – dem emotionalen Kontextverständnis – geht es darum, Emotionen wieder bewusst wahrzunehmen, sie auszuleben und insgesamt bewusster zu denken, zu fühlen und zu handeln, anstatt nur auf das Leben zu reagieren.

  • Aktion statt Reaktion
  • Bewusstheit statt Unbewusstheit
  • Fühlen statt (nur) denken

Unsere Emotionen sind eine Quelle endloser Informationen über uns selbst, die Menschen um uns herum und die Umgebung, in der wir uns befinden. Wenn wir ein emotionales Kontextverständnis besitzen, haben wir nicht nur allgemeine Kenntnisse über Emotionen, sondern wir sind auch in der Lage, die „emotionale Sprache“ fließend zu sprechen.

Das bedeutet: Menschen fühlen nicht nur, sondern können ihre Gefühle nuanciert betrachten, ihnen einen Namen geben und verlagern damit die „emotionale Schuld“ nicht nach außen, sondern erkennen sich selbst als Teil dieser Emotion und übernehmen Verantwortung für ihre Gefühle. Foglende drei Schritte eignen sich zum Lernen und Interpretieren vonEmotionen:

  1. Machen Sie sich bewusst, dass Ihre Emotionen Vermögenswerte sind. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Emotionen schuldfrei erleben, denn sie sind ein sicheres Indiz für eine Situation, die nicht stimmig ist und einer Korrektur bedarf.
  2. Hören Sie auf, Ihre Emotionen zu ignorieren. Ein emotionales Druckgefühl im Körper verschwindet nicht von allein, sondern nimmt vielmehr an Intensität zu. Das ist einer der Gründe, weswegen sich Ängste beispielsweise irgendwann verselbständigen. Plötzlich werden vermeintlich harmlose Situationen zum „Trigger“.
  3. Beginnen Sie, Ihre Emotionen zu benennen. Wenn Sie anfangen, Ihren Emotionen Aufmerksamkeit zu schenken, können Sie auch anfangen, über Ihre Emotionen nachzudenken und expliziter darüber zu sprechen. Manchmal reicht schon das Benennen einer Emotion, um die Richtung einer Situation vollständig zu verändern.

Den vollständigen Fachartikel gibt es als kostenfreies WhitePaper bis Ende Juni 2020 auf https://vogelperspektive.gmbh.